Piazza dei Miracoli, Toskana

Beschreibungen und Fotos von Piazza dei Miracoli in der Toskana

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Piazza dei Miracoli, Pisa

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Piazza dei Miracoli mit Dom, Baptisterium und Campanile

Kaum ein Platz in Italien ist so berühmt wie der Piazza dei Miracoli, der Platz der Wunder, in Pisa 98. Dies liegt nicht zuletzt an der sonderbaren, fast fremdartig anmutenden Komposition der drei bekannten Hauptbauwerke auf dem Piazza, der dank dieser seinen Namen zu Recht trägt. Stehen Dom, Baptisterium 29 und Campanile in anderen Städten wie Florenz 222 oder Siena 77 als geschlossene Baugruppe in enger Beziehung zueinander, so sind die Bauten in Pisa 98 auf einer ausgedehnten Grünfläche weiträumig und scheinbar zusammenhangslos angeordnet. Allein die später angelegten Wege stellen eine klare Bezugslinie zwischen den Gebäuden her. Einen fast irrealen Eindruck hinterlässt der Kontrast zwischen dem strahlendem Weiß der Bauten und dem Grün der Rasenflächen.

Nach dem Sieg der Pisaner über die Sarazenen im Jahr 1063 entschloss man sich zum Bau eines repräsentativen, die Macht der Stadt demonstrierenden Domes. Als Standort wählte man ein Gebiet außerhalb der Siedlungsmauern, von dem man annahm, es zeichne sich durch einen festen und trockenen Boden aus. Dass es sich dabei um einen Trugschluss handelte, beweist uns der heute weltberühmte Campanile – der Schiefe Turm von Pisa 98, der sich aufgrund des sandigen Schwemmbodens bereits während seiner Errichtung zu neigen begann.

Die Baugruppe am Platz der Wunder, zu der auch der alte Camposanto 103 (Friedhof) zählt, zeichnet sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild aus, obwohl sich die einzelnen Konstruktionsphasen über zwei Jahrhunderte erstreckten. Man erzielte die homogene Wirkung durch das verwendete Baumaterial, dem weißen Marmor aus Carrara, und durch das gleichartige Dekorationssystem der Außenfassaden. Im Jahr 1987 wurde die beeindruckenden Zusammenstellung der Bauwerke auf dem Piazza dei Miracoli schließlich in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

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Blick auf den bedeutenden Platz von Pisa

 Foto Reiseführer  Beliebte Anlaufstelle aller Besucher Pisas

Beliebte Anlaufstelle aller Besucher Pisas

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Marienpforte zum Platz der Wunderwerke

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Adresse: Piazza dei Miracoli, 56126 Pisa

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Duomo Santa Maria Assunta, Pisa

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Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Pisas ist der Duomo Santa Maria 143 Assunta, der sich seinen Platz am Piazza Miracoli mit den anderen Wahrzeichen der toskanischen Stadt teilt. Die einst ruhmreiche Seemacht Pisa 98 wollte ihrem Wohlstand und ihrer gesellschaftlichen Stellung in diesem strahlenden Marmor-Ensemble aus Dom, Baptisterium 29 und Campanile Ausdruck verleihen und so wurde im 11. Jahrhundert die Konstruktion des Domes veranlasst.

 Impressionen Attraktion

Architektonisches Vorbild nachfolgender Bauten

Duomo Santa Maria Assunta Pisa Bild von Citysam  Toskana Prachtvoller Marmorbau von Buscheto di Giovanni Giudice

Prachtvoller Marmorbau von Buscheto di Giovanni Giudice

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Duomo Santa Maria Assunta am Piazza Miracoli

Im Jahre 1063 begann man nach dem Seesieg bei Palermo über die Sarazenen mit dem Bau des Pisaner Domes Santa Maria 55 Assunta. Als Baumeister wurde der aus Byzanz stammende Architekt Buscheto di Giovanni Giudice beauftragt. Im 12. Jahrhundert verlängerte man den Dom um drei Joche, was am südlichen Langhaus deutlich erkennbare Spuren hinterließ.

Ein verheerender Brand im Jahre 1596 zerstörte große Teile des Domes und der Innenausstattung. So brannte beispielsweise der Dachstuhl vollständig aus, und die Bronzetüren des Hauptportals wurden vernichtet. Wenige Jahre später ersetzte man diese durch Arbeiten von Raffaele Pagni, einem Schüler Giambolognas.

Der Pisaner Dom entstand zeitgleich mit einigen weiteren bedeutenden Sakralbauten in Italien: der Dom San Marco 242 und das Baptisterium 29 in Florenz 222 sowie die Kirche Sant’ Abbondio in Como. Somit zählt der Santa Maria 55 Assunta zusammen mit den anderen Vertretern zu den ersten romanischen Kirchenbauten mit Vierungskuppel und ausladendem Querschiff. Eine architektonische Besonderheit des Domes stellt die Ostanlage mit tiefem Chorraum dar, für die es kein weiteres Beispiel in ganz Italien gibt.

Der Architekt Bruscheto ließ sich für den fünfschiffigen Dombau durch frühchristliche und byzantinische Kirchenarchitektur sowie von islamischen Moscheen inspirieren. Das romanische Dekorationssystem des Außenbaus, Blendbögen und Lisenen, deutet zudem auf die Vorbildfunktion des lombardischen Baustils hin. Erweitert durch Rhomben und Kreisformen (ocali) leitet die Gestaltungsanordnung des Domes den pisanischen Baustil ein, der in Folge über die Grenzen von Italien hinaus aufgenommen wurde – mit Ausnahme der Landgebiete um Florenz 222 und Arezzo 123, die sich an eine strengere Formvorstellung hielten. In ihrer Gestaltungsweise grenzen sich die Dom-Neubauten in Florenz 222 und Siena 77 vom Pisaner Dom entschieden ab, obwohl dieser im Grundaufbau als wegweisendes Vorbild für die folgenden geistlichen Bauten diente.

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Repräsentant der einstigen Seemacht

Duomo Santa Maria Assunta Pisa Bild Sehenswürdigkeit

Kuppel des Duomo

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Prachtvoll verzierter Innenraum

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Wahrzeichen von Pisa

Der Pisaner Dom Santa Maria 55 Assunta beherbergt einige bedeutende Ausstattungsstücke, die den überwältigenden Gesamteindruck des Gebäudes künstlerisch aufwerten. Am südlichen Querhaus befindet sich die Porta San Ranieri, eine Bronzetür, die der Pisaner Bonanus um das Jahr 1180 schuf. Das Portal gehört zu den wenigen Beispielen romanischer Bronzetüren mit szenischen Relieffeldern. Die einzelnen Tafeln mit Darstellungen aus dem Leben Jesu und Mariens sind aus Bronze gegossen und auf Holz montiert – eine im 12. Jahrhundert weit verbreitete Technik.

Betritt man den Dom, so ist man zunächst beeindruckt von der mächtigen Wirkung des Innenraumes. Vom Hauptportal bis zum Chor erreicht das Gotteshaus eine Tiefe von fast 100 Metern. Die 68 monolithen Granitsäulen sowie die korinthischen und kompositen Kapitelle kopieren antike Vorbilder. Nachdem der Brand im Jahr 1596 den offenen Dachstuhl zerstört hatte, stiftete Großherzog Ferdinando de’ Medici die reich verzierte, vergoldete Kassettendecke.

Weitere Blickpunkte im Dominneren sind das Grabmal Kaiser Heinrichs VII., das von Tino di Camaino anno 1315 im rechten Querschiff geschaffen wurde, die Apsis mit einem großartigen Mosaik in byzantinisierendem Stil, das im Jahr 1302 von Cimabue vollendet wurde, und die Kanzel von Giovanni Pisano aus der Zeit von 1302 bis 1311. Diese Kanzel brach man anno 1559 von ihrem ursprünglichen Ort auf der rechten Seite des Chores ab, bis sie erst 1926 nicht ganz originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Dennoch zählt das Werk mit den bewegten Darstellungen aus dem Neuen Testament zu den wegweisenden Bildhauerwerken der italienischen Gotik.

Gesamtbewertung Duomo Santa Maria Assunta Pisa

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Piazza dei Miracoli Stadtplan

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